Nützliches zum Thema Publikationsmanagement



Belletristik- und Sachbuchverlage

In der Liste des Deutschen Schriftstellerforums sind deutsche Verlage verzeichnet, die Romane, Lyrik und Sachbücher auf den Markt bringen, und dies ohne den sog. Druckkostenzuschuss. Vom Heftchen über Jugendbuchreihen bis zur Frauenliteratur mit Schwerpunkt auf lesbischer Belletristik sind große, mittlere, kleine und Spezialverlage aufgeführt.


Wissenschaftliche Verlage

Unter den Kategorien Geisteswissenschaften, Wirtschaft, Recht, Kunst, Pädagogik gibt die Linksammlung der Universitätsbibliothek Augsburg eine Orientierungshilfe.


Nach dem Text kommt die Typografie

Warum ein Textverarbeitungsprogramm kein geeignetes Werkzeug zur Erstellung einer Druckvorlage ist und wieso Mikro- und Makrotypografie echtes Handwerk sind, erfahren Sie von der Typografie-Community. Wenn Sie immer schon wissen wollten, was ein Hurenkind oder ein Schusterjunge mit Druckwerken zu tun haben, aber niemals wagten, zu fragen, so ist Ihnen die Homepage von Ralf Janaszek wärmstens empfohlen. Sie werden sofort einsehen, warum ein Fliegenkopf in Zeiten von Word & Co. nahezu ausgeschlossen ist, eine Hochzeit mit Leiche freilich häufiger im Druck erscheint, als einem lieb sein kann.


Nach der Typografie kommt der Druck

Die Schwarze Kunst ist nicht unbedingt Magie, sondern vor allem ein Handwerk. Werfen Sie einen Blick auf die Vielfalt und Eigenheiten der Druckkunst:

http://www.druckhandwerk.de/

 

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Rund um die Geschichte des Druckens werden Sie hier informiert:

http://www.gutenberg.de/erfindu2.htm

 

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Das Aktionsbündnis für faire Verlage versucht, die Spreu vom Weizen zu trennen. Fünf Dutzend Autorenverbände und Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich zusammengetan, um die einschlägigen Missstände in der Verlagswelt zu bekämpfen.

http://www.aktionsbuendnis-faire-verlage.com

 

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Erste Publikationserfahrungen sammeln - als Autor/in eines E-Books?

Eine Chance, sich aus Autor/in einen Namen zu machen, bietet der E-Book-Markt. Abgesehen von den klassischen Kaufmodellen, gibt es die Möglichkeit, werbefinanzierte Texte zu veröffentlichen. Ein Beispiel dafür ist das dänische Unternehmen bookboon.com.

Bookboon bietet die E-Books seiner Leserschaft kostenlos an, im Austausch gegen eine E-Mail-Adresse, die Angabe einer Studien- oder Berufsrichtung und einer Universität bzw. eines Bundeslandes - diese vier Schritte (s. u.) sind zwar obligatorisch, werden jedoch nicht auf Plausiblität geprüft.

Das Unternehmen verkauft Werbefläche in E-Book-Form. Wieviel von dieser Seite an die Autor/innen zurückfließt, hängt von den Werbeeinnahmen für das eigene E-Book und den Download-Zahlen ab. Was die Qualität der Werke angeht: Es ist nicht gerade Herrschaftswissen, das hier weitergegeben wird. Doch für einen ersten Einblick und Denkanstoß dürfen die kurzen Texte im PDF-Format durchgehen. So bieten die E-Books zu weit verbreiteten Softwares Einsteigern gewiss eine kleine Orientierungshilfe.

 

Es werden E-Books in drei Sparten offeriert: Akademische Lehrbücher, Business-Bücher und - Reiseführer! Wie zum Beispiel "Travel to Beijing" von Stig Albeck. Immerhin - diese Teaser haben eine eigene ISBN.

 

Da die Revenue schwer abzusehen ist, bestehen die Vorteile eher darin, auf diese Weise eine Kostprobe zu geben und den Markt zu testen. Die elaborierte Version - wie hier "Travel to Beijing" als Kindle-eBook - geht dann für Bares über die virtuelle Theke. Letzteres (hoffentlich) werbefrei und eben ein wenig teifgreifender, wie der Seitenzahlvergleich vermuten lässt.